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Die Macht der Gebete

Traditionelle Gebetsstunde der CDL in der Jakobuskirche in Krummwälden

27.3.2014 - Axel Raisch

 

Gebete, Lieder und Fürbitten für den Schutz ungeborenen und bedrohten Lebens standen auch in diesem Jahr im Zentrum des von Elfriede Schurr an der Harfe begleiteten Gottesdienstes der CDL im Kreis Göppingen.

Seit vielen Jahren versammeln sich Christen aus dem ganzen Kreis auf Einladung des Lebensschutzvereins Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) im Frühjahr zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Jakobuskirche im Eislinger Ortsteil Krummwälden.

Es sei nicht leicht, gegen den Strom zu schwimmen und aus christlicher Überzeugung für Lebensschutz einzutreten, sagte Diakon Siegfried Riedmüller von der Eislinger St. Markus-Gemeinde. Er erinnerte aber auch an die Gewißheit, mit diesem Anliegen nicht alleine gelassen zu sein: „Der Herr des Lebens ist mit uns“. Silke Weisbarth hatte den Ökumenischen Gottesdienst für die evangelische Seite mitgestaltet. Die Predigt erfolgt im jährlichen konfessionellen Wechsel.

Die Gebetsstunde stand unter dem Jeremia-Wort „Ich kannte Dich, ehe denn ich Dich im Mutterleibe bereitete, und wählte Dich aus, ehe denn Du von der Mutter geboren wurdest, und stellte Dich zum Propheten unter die Völker.“ Jeremia war von Gott zum Propheten auserkoren worden. Doch er hatte Angst, Bedenken. War er nicht zu jung, konnte er diese Aufgabe schon wahrnehmen?

Siegfried Riedmüller verglich die Angst Jeremias vor seiner Aufgabe als von Gott berufenem Propheten mit der der Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom. „Was wird die Zukunft bringen, werden wir der Aufgabe gewachsen sein?“ Neben den Bedenken der werdenden Eltern trage die Furcht der Ärzte, haftbar gemacht zu werden, dazu bei, daß rund 90 Prozent aller Föten mit dem Down-Syndrom heute abgetrieben werden. „Diese Kinder haben nie die Chance sich zu bewähren, so wie es Jeremia konnte – trotz seiner vielfältigen Befürchtungen und Ängste.“

„Die Angst vor der Zukunft darf sein, sie ist verständlich“, so Riedmüller. Gerade dann benötigten Eltern in einer solchen Situation aber auch Beistand und Halt. „Jemanden, der sagt, fürchtet Euch nicht, wir sind für Euch da“. So wie Jeremia Orientierung und Trost durch Gott erfährt. „Dennoch tut er sich noch manchmal schwer, das ist menschlich.“

Der notwendige Schutz des Lebens beschränkt sich aber nicht auf den Anfang, sondern auf alle Phasen, gerade wenn der Mensch selbst zu schwach, zu jung oder noch unfähig ist, selbst für sich zu reden. So verurteilte Riedmüller auch die Geschäftemacherei am Ende des Lebens und den Bildungsplan 2015, nach dem Kinder bereits in jungen Jahren sexualisiert werden sollen. „Es können nicht alle Lebensformen gleichberechtigt nebeneinander stehen“. Die richtige Ausrichtung der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sei wichtig, vor allem nachdem die Kinderbetreuung zunehmend den Eltern entzogen und verstaatlicht werde, was die CDL an sich für einen falschen Weg hält.

Wie stark die Macht der Gebete ist, schilderte die CDL Kreisvorsitzende Maria Wiedebach zum Abschluß des Gottesdienstes. In Augsburg gibt es mittlerweile keinen einzigen Arzt mehr, der Abtreibungen durchführt. Dafür hatten viele Gläubige im Augsburger Gebetshaus intensiv gebetet.

 

 

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