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„Sich nach Kräften für den Frieden einsetzen“ - Feierstunde zum Volkstrauertag

18.11.2014 - PSE (Pressestelle der Stadt Eislingen)

 

Feierstunde zum Volkstrauertag erinnert an 100jährige Wiederkehr des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges

Die Gedenkfeier gestalten seit einigen Jahren Jugendliche aus Eislinger Schulen mit, die mit selbst ausgewählten Friedensgedichten daran erinnern, dass der Volkstrauertag für die junge Generation vor allem auch Volksfriedenstag ist. Zahlreiche Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. Musikalisch umrahmt wurde der Volkstrauertag vom Posaunenchor.

Am Volkstrauertag wird vielerorts an die Opfer der Kriege des
20. Jahrhunderts gedacht. Die Folgen dieser Kriegskatastrophen wirken bis heute nach. In diesem Jahr rückte vom allem der
100. Jahrestag des Ersten Weltkrieges und der Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren in den Mittelpunkt der Gedenkfeier auf dem Friedhof in Nord, die aufgrund der unsicheren Witterungsverhältnisse am Sonntag kurzfristig in die Aussegnungshalle verlegt werden musste.
„Der Volkstrauertag sensibilisiert uns immer wieder für das massenhafte Leid, das der Krieg über die Menschen bringt und das Leben von Generationen beeinflusst“, sagte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Rudi Münd, der mit OB Klaus Heininger zu der Gedenkfeier einlud. Vor nahezu voll besetzten Stuhlreihen plädierte er in seiner Rede vor allem, den Dialog der Kulturen und Religionen zu verstärken, zu dem jeder ganz persönlich beitragen könne. Überzeugt begründete Rudi Münd, dass im Kampf gegen den alltäglichen Terrorismus und die vielen Formen des Extremismus die Einsätze der Staatengemeinschaften nicht mehr ausreichen würden. „Hinschauen, sich einmischen, handeln – das wird von allen gefordert, von der Politik, den Medien, von den Kirchen, von jedem Einzelnen“, warb er um die gemeinsame Verantwortung, um für den Frieden engagiert einzutreten.

Die Totenehrung übernahmen Zehntklässler des Erich Kästner Gymnasiums zusammen mit Oberbürgermeister Klaus Heininger und Rudi Münd. Mit vorgetragenen Gedanken und Gedichten, der Niederlegung eines Kranzes und Kerzen wurde der Gefallenen und Vermissten der beiden Kriege gedacht. Überzeugt trat Oberbürgermeister Klaus Heininger in seinem Gedenken zum Volkstrauertag dafür ein, weiterhin junge Menschen mit einzubinden. „In vielen Gemeinden wird zwiespältig um den Sinn und Zweck des Volkstrauertags und dessen Beibehaltung diskutiert. Wenn dieser Tag aber vom Veranstaltungskalender verschwindet, verblasst auch die Erinnerung“, argumentierte er und bedankte sich bei den Jugendlichen vom Erich Kästner Gymnasium und ihrer Lehrerin Margarete Krickl für das Interesse und die Mitgestaltung dieser Feier. Schulleiter Michael von Hagen begleitete seine Schülerinnen und Schüler und unterstützt das Anliegen des Oberbürgermeister: „ Die Erinnerung an diesen Tag wach zu halten, erscheint mir als einer der wichtigsten Punkte, die wir im Geschichtsunterricht mit unseren Schülern am EKG aufarbeiten“ und bewertet es als aufbauend und sehr positiv, dass sich die rund 20 Zehntklässler freiwillig zu der Teilnahme an der Gedenkfeier angeboten hätten.

Stellvertretend für die Kirchengemeinden sprach Diakon Siegfried Riedmüller. Er erinnerte in seinen Worten zu den vielen Toten aus beiden Weltkriegen vor allem auch an das Machbare einer friedlichen Revolution, die vor 25 Jahren „ als epochales Ereignis des Mauerfalls ohne einen einzigen Schuss, ohne Blutvergießen und völlig unerwartet geschehen ist“, so der Diakon. Überzeugt vom Psalmwort „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“ ging er in diesem Zusammenhang auf die Anfänge dieses Geschehens ein, in denen eine Bürgerbewegung bei den Leipziger Montagsgebeten Gott um Freiheit und Frieden bat. “Das Gebet war nicht umsonst“, machte er Mut im Blick auf die aktuellen Krisenherde in der Welt.

Im Wechsel mit dem Musikverein übernahm dieses Jahr der Posaunenchor unter der Leitung von Rainer Hasert die ansprechende musikalische Umrahmung der Feier.

 

 

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