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Back Stage im Staatstheater

Der Gemeindedienst der Christuskirche zu Besuch in Stuttgart

03.11.2015 - Christuskirche

 

Auch in diesem Jahr führte uns der Gemeindedienstausflug in unsere Landeshauptstadt Stuttgart.
Wir waren zu einer sehr interessanten Führung im Staatstheater Stuttgart angemeldet, wo es „back stage“, also hinter die Kulissen dieses großartigen Theaters ging.
Nach einer gehörigen Verspätung, dank der „zuverlässigen“ Bundesbahn kamen wir gerade noch rechtzeitig an und wurden von zwei fachkundigen Führern an der Freitreppe beim Eingang zum Großen Haus erwartet. In zwei Gruppen ging es nun in die Räumlichkeiten, die man als Besucher der Aufführungen nicht sehen kann. Zunächst erhielten wir allgemeine Erläuterungen zur Geschichte des Staatstheaters, dem ehemaligen Königlichen Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. Wir staunten über die Größe der Bühne, wo gerade die Aufbauarbeiten für die abendliche Vorstellung von „Madame Butterfly“ in vollem Gange waren. Im Staatstheater sind etwa 1.300 Mitarbeiter beschäftigt, es gibt zahlreiche Werkstätten und handwerkliche Abteilungen, denn nahezu alle benötigten Ausstattungsgegenstände, von den Kulissen bis zu den Perücken und Kostümen der Darsteller werden in eigener Regie gefertigt. So konnten wir z. B. einen Blick in die Malstudios, die Lagerstätten der vielen Kulissen, die Schneiderei, die Modisterei oder das Kostümmagazin werfen, ebenso auch auf die beeindruckende Bühnen- und Beleuchtungstechnik. Es ist erstaunlich, wie viel Räume sich hinter der großartigen Fassade des „Großen Hauses“ befinden und es bedarf sicher einer sehr guten Organisation, alle diese verschiedenen Werkstätten und Abteilungen so zu leiten, dass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist.
Die Zeit verging wie im Fluge und zum Schluss bedankten wir uns bei Irmgard Stelkens und Kerry Taliaferro für die interessanten Ausführungen. Wir werden sicher das Staatstheater bei unserem nächsten Besuch mit ganz anderen Augen sehen.

Nun hieß es: auf ins Schloßgartencafé, wo uns Kaffe und Kuchen gut schmeckten. Danach blieb noch ein gutes Stündchen Zeit zu einem Stadtbummel in Richtung Schloßplatz und zum Abschluss erlebten wir noch ein besonderes Spektakel: der Zombie-Walk war vom Hauptbahnhof aus in Richtung Schloßplatz unterwegs und schaurige Gestalten trieben ihr Unwesen. Wir kamen trotzdem unversehrt wieder zurück und freuten uns über einen gut gelungenen Ausflug, für den wir den Organisatorinnen Claudia Berger, Uschi Haiplik und Ingrid Sing herzlich dankten. (IS)



 

 

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Eislingen

Die Gemeindedienstmitarbeiterinnen der Christuskirche


Eislingen

Kerry Taliaferro, ehemaliger Dirigent am Staatstheater, bei seinen Ausführungen.

Eislingen

Ein Separée, ursprünglich für die Königsfamilie gedacht.

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