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TZV „Stauferland“: Eisheilige zu Besuch aus Ungarn

22.5.2016 - Stefan Raindl

 

Züchterfreundschaft 1996 – 2016 zwischen dem Tauben- und Zwerghuhnzüchterverein „Stauferland“ aus Eislingen und dem Geflügelzuchtverein Villany (Partnerstadt) wird an Pfingsten in Deutschland gefeiert!

Der erste Weg führte uns wie immer zur Kranzniederlegung ans Grab des 2006 verstorbenen Gründungsvaters Georg Weidinger (Komorner Tümmler) in Jebenhausen, dem im vergangenen Jahr seine Frau Hermine gefolgt ist.

Vermutlich dort geschah etwas, was nach menschlichem Ermessen unmöglich scheint. Wie vorausgesagt war verdunkelte sich ab Freitag der Himmel und es sollte bis zu 60 Liter je cm2 regnen. Egal wohin unsere Reise bei fast winterlichen Temperaturen führte, es sollte kein Tropfen fallen. Vielleicht war es der Geist von unserem „gyuri bacsi“ (Onkel Schorsch).

Das große Wiedersehen mit fast 30 Personen fand bei der Familie Nemes aus Eislingen bei einem Grillabend statt. Der Gastgeber Zolli zeigte sich überwältigt vom zweiten Besuch bei ihm und dann wurden Geschenke ausgepackt. Für unseren Verein gab es einen riesigen Pokal als Erinnerung an 20 Jahre Freundschaft, zehn weitere Pokale für besonders verdiente Mitglieder und eigens etikettierten Rotwein.
Auf Wunsch wurden neben kulinarischem (Akazienhonig, Paprikawurst) Ungarische Riesentauben, ungarische Hochflieger, Giant Homer, Show Racer und Chabo Nachwuchs mitgebracht.

Am Samstag stand mit einem Gefolge von 20 Personen die „Neckarroute“ auf dem Programm. Beginnend mit der Zuchtanlage in Kirchheim/Teck, wo unser Siegmar Hill die Züchter mobilisiert hatte, uns einen Einblick zu gewähren. Erste Tiere von Zfr. Morche wurden erworben und der Abschluß fand bei einem Mittagessen im Züchterheim statt.

Es ging weiter zur Wernauer Zuchtanlage, wo wir die Aussteller bei unserer 60. Stauferschau besuchen wollten (Löb, Walter, Kilger). Der ganze Verein hatte mobil gemacht und empfing uns herzlich.

Der nächste Halt war die Zuchtanlage in Deizisau bei unserem Aussteller Heini Jahn, wo uns die Eisheiligen mächtig um die Ohren pfiffen.

Von dort ging es weiter in geschütztere Gefilde bei der Zeller Zuchtanlage. Siegfried Mäckle und Kurt Ottenbacher hatten sich prima vorbereitet und stellten ihre Schmalkaldener Mohrenköpfe und Gimpeltauben (in 6 Farben) kurz vor. Prompt fiel das Interesse auf die Fränkischen Samtschilder und Gimpel kupfer-schwarzflügel der Züchter nebenan, die leider nicht anwesend waren. So kann es eben gehen!

Nach einem Zwischenstopp zum Shoppen für die Familien ging es zum Ausklang des Tages traditionsgemäß auf den Schurrenhof zur Familie Stollenmaier. Nach einem kleinen Rundgang und dem Aufwärmen bei Tee mit Schuß verbrachten wir einen herrlichen Züchterabend wieder mit annähernd 30 Personen, zu dem unser Gastgeber Hansi mit einem Geschenk für die ungarischen Züchter beitrug.

Am Sonntagmorgen wurde improvisiert. Auf Wunsch erfolgte ein Abstecher bei Schieche´s beeindruckender Tierwelt mit Deutschen Modenesern in Eislingen und auf der Phönix Ranch in Ottenbach, wo die Ungarn mit einem bunten „Strauß“ an Chabo beschenkt wurden.

Dadurch verkürzte sich der zweite Besuch der Zuchtanlage in Mergelstetten ein wenig, bei dem es in erster Linie darum ging, Sonderrichter Istvan Eibel mit dem 2. Vorsitzenden des King-Club Bezirk 2, Markus Späth, bekannt zu machen. Wertvolle Schützenhilfe leistete fortan Hans Meier aus Pforzheim bei einem gemeinsamen Imbiss.

Ein Abstecher in Sachen Kultur (Felsenmeer Wental) fiel leider einer Straßensperrung für den „Auftrieb“ von Bochumer Fans zum Zweitligaspiel des FC Heidenheim zum Opfer.

Privat und doch in der Größe einer Zuchtanlage durften wir ebenfalls zum zweiten Mal zu Gast bei der Familie (Betonung) Kühnhöfer in Bartholomä sein, wo der älteste, Manuel, in der Zwischenzeit zum Preisrichter gereift ist. Nach wie vor leben 3 Generationen die großartige Kleintierzucht und luden zu einem 5-Gänge-Kaffeeklatsch ins Haus.

Mit großer Erwartung reisten wir weiter in die Zuchtanlage Essingen, was mit einem nicht für möglich gehaltenen Maß an Gastfreundschaft und Kameradschaft übertroffen wurde. Zudem noch eine Vielzahl an Arten, wie man sie sonst wohl kaum zu sehen bekommt. Gewünschte Tiere wurden abgegeben und zauberten Glückseligkeit in manches Gesicht. Wir bedankten uns beim Vorstand Kurt Schänzel und seinem Vorgänger, Sonja Schlosser und der Familie Deininger mit einem Geschenk und bekamen sogar Geschenkkörbe überreicht.

Zu allem Glück stieß auch noch die Familie von Istvan Eibel aus der Schweiz hinzu!

Zum Abschluß des Tages luden unsere Ungarnfahrer Harald Kurz, Karl Müller, Jakob Luy und Heiko Dambacher mit Frauen in die noch Platz bietende, großräumige Mögglinger Zuchtanlage und boten uns ein leckeres Abendessen.

In den Abschiedsworten luden der Vorsitzende Laszlo Mester und Organisator Istvan Eibel, begleitet von den Haudegen Janos Benyei und Johann Marton sowie die Jungzüchter Dominik, Balasz, Janosz und Tibor zum Besuch nach Ungarn nächstes Pfingsten ein. Letzter fungierte als Dolmetscher und wurde sogar Mitglied bei uns.

Lili Schieche wurde mit dem 20-Jahre-Pokal als Zepter zur Königin des Treffens ernannt.

Dem krankheitshalber daheim gebliebenen „Frisör“ György Folcz wurde das Banner zur „Rasse des Jahres“ 2015, seiner Malteser-Tauben, mitgegeben.

Pünktlich zur Rückreise am Montagmorgen öffnete Petrus die Schleusen und sorgte für eine glückliche Rückkehr unserer ungarischen Freunde.

 

 

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Seidis Wernau


Chabo Glucke

Glücklicher Dominik

Gruppenbild Ankuft

Tauben Hill

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