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Eislinger Manuel Schmid -Halbzeitbilanz SFJ in Russland

Soziales Jahr bei der ev.-lutherischen Kirchengemeinde St. Georg, Samara

19.6.2016 - Bericht M.Schmid

 

Es ist schon beeindruckend, wohin es die jungen Menschen aus Eislingen für ihren sozialen Einsatz hin zieht. Manuel Schmid hat es nach Russland gezogen, genaugenommen nach Samara in Russland. Organisiert ist dieser Auslandseinsatz vom Gustav-Adolf-Werk. Hier im Original sein Bericht vom ersten Halbjahr seines Einsatzes:

Nun habe ich bereits die erste Hälfte meines Freiwilligenjahrs gemeistert. Es ist so viel passiert, dass ich gar nicht so recht weiß, wo ich anfangen soll. Aber zunächst einmal ein paar Fakten.
Als ich Ende August in das Wohnheim gezogen bin, lebten neben mir noch 14 andere Studenten hier. Allerdings sind es mittlerweile nur noch 1 Student und 8 Studentinnen. Da in Russland jeder Mann ein Jahr Wehrdienst bei der Armee leisten muss, haben hauptsächlich Jungs das Wohnheim verlassen. Das ist sehr schade, da ich anfangs gewonnene Freunde nun leider nicht mehr sehe, da sie erst wieder kommen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Ich bin allerdings sehr froh, dass ich hier wohne und nicht eine eigene Wohnung habe. Es ist zwar manchmal etwas anstrengend mit so vielen verschiedenen Leuten zusammen zu wohnen (vor allem weil abends alle nach Hause kommen und jeder duschen will und bei 8 Mädchen kann das eine ganze Weile dauern, bis die Dusche frei ist). Durch das Zusammenleben entstehen aber auch sehr schnell enge Freundschaften. So verbringe ich mittlerweile jeden Abend entweder mit Sima, einer Pädagogik-Studentin, die zum Glück sehr gut deutsch spricht, da meine Russischkenntnisse nicht ausreichend sind, um richtige Konversationen zu führen oder mit Ruslan, meinem besten Freund hier. Ich bin auch bereits einmal mit ihm übers Wochenende zu ihm gefahren und habe einen Einblick in das Leben der russischen Jugendlichen auf dem Dorf bekommen. Dieses habe ich allerdings unterschätzt; ich habe mit einem ruhigen, eher entspannenden Wochenende gerechnet, als ich allerdings am Sonntagmorgen um 05:00 aus der Banja (Sauna) kam und ein alles andere als langweiliges, entspanntes Wochenende hinter mir hatte, habe ich mich sehr gefreut, dass mich seine Freunde für den Sommer zum Angeln und Feiern bei ihnen eingeladen haben. Es war sehr interessant, das russische Dorf leben einmal richtig zu erleben, da ich mit Olga Temirbulatova, der örtlichen Pfarrerin, zwar oft in die Dörfer fahre, um Gottesdienste zu halten, ich dort allerdings meistens nur mit älteren Leuten zu tun habe und es einem eine neue Sichtweise gibt, wenn man sich mit Gleichaltrigen unterhält.

An meiner Arbeit hat sich grundsätzlich nichts geändert, sie ist im Winter allerdings doch anders. Ich arbeite immer noch als Hausmeister und leiste Fahrdienste. Über den Winter aber müssen der Hausmeister Pascha und ich abgesehen vom Schnee schippen, drinnen arbeiten und viel reparieren. Ich freue mich schon wieder auf den Sommer, wenn man mehr draußen arbeiten kann, was in Samara besonders schön ist, da es im Jahr ca. 300 Sonnentage hat. Im Winter ist meine Hauptaufgabe die Obdachlosenspeisung. Jeden zweiten Tag von 11:00-12:30 Uhr fahren Pascha, Valentina und ich zu einer Garage im Stadtzentrum, um dort Suppe, Brei, Tee und Kleider an die Obdachlosen zu verteilen. Beim ersten Mal kamen nur 15 Personen, als es dann kälter wurde und es sich herumgesprochen hatte, kamen teilweise bis zu 40 Leute und wir mussten früher Schluss machen, da wir kein Essen mehr übrig hatten. Diese Arbeit gibt einem natürlich ein gutes Gefühl, da man Leute unterstützt, die wirklich Hilfe nötig haben. Es kann einen aber auch ziemlich belasten, wenn man bei minus 30 Grad mit Thermounterwäsche und dicker Jacke nach einer Stunde anfängt zu frieren und man Suppe an Alkoholiker und alte Damen ausgibt, die seit Herbst die gleichen Klamotten anhaben. Und man merkt, wie viel eine warme Suppe helfen kann und man sich dann aber wieder bewusst wird, das diese Stärkung nur vorübergehend ist und viele von ihnen auf der Straße schlafen, was man sich nicht vorstellen möchte.

Da ist die Arbeit in den Ferienlagern mit den Kinder doch deutlich angenehmer. So war das Feriencamp in Krasniar eine willkommene Abwechslung. Zusammen mit Tatjana (die Pfarrerin aus Tolgjatti ) und Hanna Bäuerle verbrachte ich ein Woche mit 14 Kindern in einem Freizeitheim.
Es wurde unter anderem Schlittschuh gelaufen, Ski gefahren und viel getobt. Jeden Abend kamen wir in einem Spiel-/Gesangskreis zusammen und hielten gemeinsam Gottesdienste. Da ich so viel um die Ohren habe, fing auch schon der Weihnachtsstress an, ohne dass mir klar war, wie lange ich schon hier bin.
Die Zeit vor Weihnachten war sehr anstrengend, da ich sowohl mit Olga zu vielen Gottesdiensten in verschiedenen Gemeinden gefahren bin, zum anderen liefen in unserer St. Georgs-Kirchengemeinde in Samara die Weihnachtsvorbereitung auf Hochtouren. Die Weihnachtszeit wurde bei uns jeden Freitag um 17:00 mit einem besinnlichen Abend eingeleitet. Diese beinhaltete sowohl Orgelkonzerte und Geigenspiel als auch interessante Vorlesungen. Gleichzeitig übten die Kinder der Kinderkirche jeden Sonntag vor Heiligabend ein Krippenspiel unter der Leitung von Katherina Krämer. Da dabei der Spaß im Vordergrund stand und die Proben immer sehr chaotisch verliefen, waren allen sehr aufgeregt, als es dann soweit war. Die lange Vorbereitungszeit hat sich allerdings gelohnt und es wurde ein sehr schönes Stück.
Langsam weicht der Winter dem Frühjahr, die Tage werden länger und der Schnee beginnt zu schmelzen. Am 13.03.2016 wurde auch offiziell der Winter verabschiedet. Zu diesem Anlass wurden auf dem Kubischewer Platz viele Essenstände aufgebaut und Händler verkauften Schmuck und andere Kleinigkeiten. Am Abend wurde noch eine Puppe (Masläniza), die in Russland den Winter symbolisiert, verbrannt. Ich habe schon richtige Heimatgefühle für Russland entwickelt, zwar vermisse ich meine Freunde und Familie, ich möchte hier aber auch eigentlich nicht mehr weg. Das wurde mir zum ersten Mal klar, als ich Hanna und Tillmann, den beiden weiteren GAW-Freiwilligen in Russland eine Woche in St. Petersburg und zwei Tage in Moskau verbracht hatte.
St. Petersburg ist die kulturelle Hauptstadt Russlands. Als wir an unserem ersten Tag die Isaacs-Kathedrale anschauten, war ich sehr beeindruckt von all dem Prunk, den Verzierungen und dem Ausmaß der künstlerischen Gestaltung. Obwohl ich jedes Mal dachte, ich hätte das Schönste in St. Petersburg gesehen, wurden mein Erwartungen immer wieder übertroffen. Vor allem die Eremitage ist für alle Besucher ein Sensation. In ihr befinden sich Gemälde aus der ganzen Welt. Aber selbst für Leute, die nicht kunstbegeistert sind, hat sie viel zu bieten, da sie viele unterschiedliche Bereiche abdeckt. Egal, ob die kulturelle Entwicklung des Menschen, der Schmuck verschiedener Epochen, die Geschichte Chinas oder die der Waffen dargestellt wird, in der Eremitage kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Nachdem wir die Kulturhauptstadt Russlands besichtigt hatten, ging es weiter in die echte Hauptstadt Russlands, nach Moskau. Dort hat mir das internationale Treffen in einem Hard-Rock-Cafe am besten gefallen. In der obersten Etage wurde auf jedem Tisch eine Fahne der verschiedenen Nationen platziert und so konnte man sich in einer gemütlichen Kneipenstimmung mit Leute aus dem gleichen Heimatland treffen, aber auch seine Sprachkenntnisse an einem Muttersprachler testen oder einfach nur um interessante, neue Bekanntschaften zu schließen. Als Hanna und ich dann am folgenden Tag mit dem Nachtzug 15 Stunden zurück nach Samara fuhren, wurde mir schnell klar, dass die russischen Nachtzugbetten nicht für einen 1,95 m große Deutschen gemacht sind, als dann noch der Mann im Bett neben mir anfing zu schnarchen, wurde mir schnell klar, dass die Fahrt doch nicht so reibungslos wie gedacht verläuft. Nachdem ich die Nacht durchgemacht hatte und in Samara vor der St.-Georgs-Kirche und dem Wohnheim stand, hatte ich richtige Heimatgefühle.

Das Einzige, das im Frühjahr schlechter ist als im Winter, sind die Straßen, da diese mit Schlaglöchern übersät sind und es unmöglich ist, allen auszuweichen. Das ist nicht nur eine starke Belastung für die Insassen, sondern vor allem auch für das Auto. Obwohl der Citroen Berlinga noch nicht so alt ist und erst 55.000 Kilometer hat, sind bereits Kosten in Höhe von 30.000 Rubel entstanden. Dies entspricht in etwa einem Drittel des Kaufpreises und diese Ausgaben machen Pfarrerin Olga viele Sorgen. Deshalb ist die Kirchengeminde über jede Spende dankbar, denn ohne fahrbereites Auto sind die Gottesdienste in den abgelegenen Gemeinden nicht möglich. Diese Gottesdienste sind sehr wichtig für die Menschen, da hier viele Wolgadeutsche leben und der evangelische Gottesdienst mit Olga eine Teil ihrer Kultur und ihrer Identität ist.

 

 

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