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TZV Stauferland: Sommerliche Pfingsten in Villany 2017

23.6.2017 - Franziska Hänsler

 

Bei sommerlichen Temperaturen starteten 9 Stauferländer zum Züchterbesuch nach Villany/Ungarn. Besonders die hintere Rücksitzbank kam sehr ins Schwitzen und die Klimaanlage des Busses an ihre Grenzen. Im Heimatort unseres Mitglieds Tibor Szanto, nur eine Stunde von Villany entfernt, aßen wir zu Mittag (1. Gulasch). Danach fuhren wir gemütlich weiter zu Istvan Eibel und seiner Frau, die uns aufs Herzlichste begrüßten (2. Gulasch),unsere anderen Züchterfreunde aus Vokany und Villany kamen ebenso zur Begrüßung. Istvan Eibels beeindruckende Kingtaubenzucht wurde ausgiebig erkundet. Istvans Nachbar Pisto zeigte uns seine Tauben, zum Jungzüchter Dominik Chrobak fuhren wir anschließend, dort kamen auch die Zwerghuhnzüchter auf ihre Kosten. Den Abend ließen wir auf der Terrasse unserer Unterkunft ausklingen.
Der nächste Tag führte uns in die Heimat von Tibor Szanto und seinem dortigen Ortsverein in Bonyhard(Bonnhard). Sein Ortsvorstand Attila erklärte uns die Raffinessen der Texanerzucht, sogar mit einem extra dafür angefertigten Flyer, der die Fehler und das Ideal der Texanerform gegenüberstellt. Anschließend fuhren wir zu einem Papageienzüchter, dort überraschte uns ein Sommergewitter, das uns das Spektakel einer Papageiendusche bescherte.
Zum Mittagessen (3. Gulasch) wurden wir vom Kleintierzuchtverein Bonyhard ins Kulturzentrum der Donauschschwaben in Bonyhard eingeladen.
Unser nächstes Ziel führte uns zum Hans Mayer Bonyhards. Er hatte auf die Schnelle eine Käfigreihe aufgestellt und sein verschiedenen Taubenrassen präsentiert. Zu sehen waren in unterschiedlichsten Farben Modena, Kingtauben, Texaner, Ungarische Brieftauben und Coburger Lerchen. Unser Imker Josef Kolb erfreute sich an den Bienenstöcken im Garten und nahm sogar eine Bienenkönigin mit. Eine Straße weiter von Tibors Elternhaus erwartete uns eine weiter Kingtaubenzucht mit sehr vielversprechenden Tieren, wie der Sonderrichter für King Istvan Eibel feststellte. Auf dem Rückweg nach Villany besuchten wir einen weiteren Texanerzüchter, der mit seiner Familie einen abseits gelegenen Hof mit Pensionspferdehaltung und kleiner Selbstversorgung bewirtschaftet. Abends waren wir bei Zuchtfreund Joni eingeladen (kein Gulasch!). Ein paar absolvierten bei hellstem Mondschein noch einen Verdauungsspaziergang zu einer nahegelegenen Anhöhe bei unserer Unterkunft.
Der Sonntag führte uns zunächst zu Joschi, der Kingtauben hat, die ihre Küken selbst großziehen. Für ihn ist das wichtig und er nimmt dafür auch weniger Jungtiere in Kauf. Der nächste Stopp war in Boly bei einem Luchstaubenzüchter. Er züchtet Luchstauben in 5 Farben und möchte in Zukunft auch Nürnberger Lerchen züchten, was wir mit Zuchtpaaren unterstützen konnten. Sein Kollege überraschte uns noch mit einer kleinen Weinprobe und zeigte uns die typischen kleinen Weinkeller dieser Gegend. Ein wenig Kultur durfte auch nicht fehlen. Wir besichtigten das Denkmal der Schlacht von Mohacs, bei der die Ungarn eine große Niederlage gegen die Türken erlitten. Aus dieser Niederlage entwickelte sich allerdings auch der Nationalstolz der Ungarn.
Nun fuhren wir zum Highlight des Tages, zunächst auf unwegsamen Gelände bis zu einem Deich, den Joni uns vorausfahrend auch befuhr. Dahinter erstreckte sich ein idyllisch gelegener See mit einem kleinen Fischerheim. Dort bewirteten uns Jonis Bekannter und seine Fischerkollegen standesgemäß mit Fischsuppe und Lammgulasch (4. Gulasch). Die Vorstandschaft (1. Vorsitzender, Kassier und Jugendleiterin/Pressewartin) unternahm danach eine ausgedehnte Bootstour über den See, bei der wir einige seltene Vogel – und Entenarten sahen, wie zum Beispiel Krickenten und Bienenfresser. Stefan Raindl verschaffte sich mit einem Sprung ins kühle (lauwarme) Nass etwas Abkühlung. Wir danken Joni und seinen Bekannten für dieses wunderschöne Erlebnis. Nun besuchten wir unseren Zuchtfreund Gyuri Folcz und seine Malteser - und Mokeetaubenzucht in Villany. Danach fuhren wir zu einem Brieftaubenzüchter in Villany, der uns von 4 Tauben berichtete, die vor ein paar Jahren vom Stauferland wieder zurück in ihrem Heimatschlag gefunden haben. Das sind ganze 1.070 km!
Den letzten Abend ließen wir beim „Chauffeur“ Janosch bei unserem 5.Gulasch und gutem Wein feucht-fröhlich ausklingen.
Der Abschied am Montag Morgen bei Pisti fiel allen sehr schwer und wir hoffen unsere ungarischen Züchterfreunde an Pfingsten 2018 wieder herzlich im Stauferland begrüßen zu können!

 

 

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