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Samstag, den 06.10.2018

SCHÜLER-SYMPHONIE-ORCHESTER STUTTGART

 

19:00 Uhr

Stadthalle Eislingen

Am Kronenplatz

73054 Eislingen

web-Auftritt des Veranstaltungsorts

Eintritt: 14 Euro

Veranstalter/Kontakt:

Stadt Eislingen - Kulturprogramm

Kultur- und Sportamt. Frau Ernst

73054 Eislingen

e.ernst@eislingen.de

07161-804 266

web-Auftritt des Veranstalters

Leitung: Christoph Wagner

Emilie Mayer (1812 – 1883): Faust-Ouvertüre op. 46 (1880)
Henryk Wieniawsky (1835 – 1880): Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 d-Moll op. 22 (1870)
Antonín Dvořák, Symphonie Nr. 8 D-Dur op. 88 (1889)

Die Programmzusammenstellung des SSO-Projekts 2018 zeigt unterschiedliche Werke von Komponisten dreier Nationalitäten und schlägt einen Bogen von Deutschland über Polen nach Tschechien. Alle drei Stücke entstanden innerhalb ca. 20 Jahren. Trotz der zeitlichen Nähe zeigen sich aber deutliche Unterschiede, die die jeweilige nationale Schule, aus der die Komponisten stammen, deutlich werden lässt.
Die erste Besonderheit ist die Faust-Ouvertüre op. 46 von Emilie Mayer aus dem Jahr 1880.
Sie gehört leider zu den weitgehend vergessenen großen Komponistinnen des 19. Jahrhunderts. Anders als Clara Schumann und Fanny Hensel-Mendelssohn hat Emilie Mayer ohne familiäre Hilfe den Weg zu einer komponierenden Musikerin gefunden. Mayers umfangreiches Werk umfasst neben acht Symphonien fünfzehn Konzertouvertüren sowie zahlreiche Kammermusikwerke. Die meisten ihrer Werke sind reife Kompositionen, die es mehr als verdienen aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt zu werden.
Der bereits mit 45 Jahren verstorbene polnische Komponist Henryk Wieniawsky, dessen 2. Violinkonzert (1870) gespielt wird, gehört zu den großen Violin-Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er erhielt wegen seiner hohen Begabung bereits im Alter von 13 Jahren die Goldmedaille des Pariser Konservatoriums, wo er Violine und Komposition studierte. Nachdem mehrjährigem Aufenthalt in Paris verlegte er seinen Wohnort nach St. Petersburg, von wo aus er großen Einfluss auf die russische Violinschule hatte. Ein angeborenes Herzleiden verursachte seinen frühen Tod: mitten in einem Konzert brach er auf der Bühne zusammen und verstarb.
Vorgetragen wird dieses Konzert von der hochbegabten, erst 16jährigen Sara Schlumberger-Ruiz.
Der wohl bekannteste tschechische Komponist Antonín Dvořák hat in seinen letzten Symphonien sein ganzes kompositorisches Können gezeigt, so dass seine letzten drei Werke dieser Gattung zum Hauptrepertoire aller großen Orchester auf der ganzen Welt gehören. Bei der meist lyrisch gehaltenen groß besetzten Symphonie Nr. 8 hat sich der Komponist zum Ziel gesetzt „ein von meinen anderen Symphonien verschiedenes Werk zu schreiben, mit individuellen, in neuer Weise ausgearbeiteten Gedanken“. Er ließ sich dabei von der böhmischen Landschaft inspirieren, wo er seinen Sommersitz hatte. Die erfolgreiche Uraufführung fand am 2. Februar 1890 in Prag unter der Leitung des Komponisten statt.
Mit diesem Stück setzt das SSO seine Reihe mit den Symphonien Dvořáks fort (2014: Symph. Nr. 7; 2016: Symph. Nr. 9)

Der Kartenverkauf beginnt am Montag, 16. Juli 2018
Ermäßigt für Schüler/Studenten
Bildquelle: SSO


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