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Besuch beim Imker- was ich schon immer über Bienen und Honig wissen wollte
Stadtseniorenrat Eislingen besichtigt Bienenstand
13.6.2007 - Barbara Nürk
Trotz des warmen Wetters hatten sich wissensdurstige Ältere auf Einladung des Stadtseniorenrats Eislingen am Treffpunkt beim Altenzentrum St. Elisabeth eingefunden. In Fahrgemeinschaften ging es zum Bienenstand des Imkers Ulrich Schaible-März. Bänke waren rund um einen dreistöckigen Bienenkasten aufgestellt, so daß man im Sitzen viel über die Bienen und die Imkerei erfahren konnte.
Wer hatte schon gewußt, daß der Flugradius der Honigsammlerinnen bis zu 2 1/2 km beträgt?
Gespannt war man darauf, einen Blick in den Kasten zu tun. Doch zuerst wurde mit einer Kanne und Blasebalg Rauch produziert, um die Immen weniger angriffslustig zu machen. Herr Schaible- März - auch Kreisvorsitzender des Imkervereins- öffnete den Deckel.
Der oberste erste Kasten ist der Ort der Honigherstellung. Der Bienenzüchter entnahm eins der darin hängenden Rähmchen. Deutlich konnten die Besucher die zugedeckelten Honigwaben erkennen.
Die gefüllten Honigwaben sind weiß zugedeckelt.
Vor dem nächsten beiden Teilen, den Bruträumen für 40000 Bienen, war ein Gitter, das nur die Arbeitsbienen zur Brutpflege durchläßt. Auch hier konnten die Senioren in einem Rahmen die verschieden Phasen im Entstehen einer Biene ansehen. Waben mit Eiern, Waben mit Larven.
Ganz interessant waren die Ausführungen über die Bienenkönigin, die in einer größeren Zelle am Rähmchenrand wächst. Nach 3 Tagen wird aus dem Ei eine Larve, nach 16 Tagen schlüpft die Königin, die bis zu 2000 Eier täglich legen kann. Dann heißt es für den Imker aufpassen, daß die Königin mit ihrem Schwarm nicht verloren geht.
Wissenswertes war auch über das Leben der Arbeitsbiene zu erfahren. Nach 9 Tagen öffnet sich der Deckel, es folgt ein 21tägiges Larvenleben, dann schlüpft das Insekt. In dicken Waben wachsen Drohnen. Meist ist die Drohnenbrut in den Rähmchen im untersten Teil.
Zuerst arbeitet die Biene als Putzfrau, dann bei der Brutpflege, Larven füttern, später geht es ans Nektar- und Honigsammeln. Gelee royale ist spezielles Königinnenfutter.
Gerne wurden auch Fragen über das Überwintern und andere stechende Verwandte wie Wespen und Hornissen beantwortet.
Anschließend ging es in den Clubraum von St. Elisabeth, wo ein interessanter Kurzvortrag über Honig und eine Honigprobe mit 8 Sorten stattfand. Daß Vitamine verloren gehen, wenn man ganz heißen Tee mit Honig süßt, war für manchen neu. Daß der Bienenzüchter durch Rühren den Honig cremig macht, der dann nicht mehr kristallisiert, wußte kaum einer, auch nicht, daß Honig die Wundheilung fördert. Außerdem wurden die Angaben auf dem Etikett eines Honigglases erklärt. Einige nutzten die Gelegenheit, den dunkleren kräftigen Waldhonig oder einen milderen Blütenhonig zu erwerben.
Die Vorsitzende des Stadtseniorenrats, Frau Schmid, dankte Herrn Schaible mit einem Präsent für den interessanten und wie im Flug vergangenen Nachmittag.
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