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Tagespflege und Kurzzeitpflege
Informationsveranstaltung des Stadtseniorenrats Eislingen in St. Elisabeth
10.3.2008 - Barbara Nürk
Zehn Tagespflegeplätze will das Altenzentrum St. Elisabeth in Eislingen einrichten Wenn die beantragten Zuschüsse bewilligt sind, kann mit den Umbaumaßnahmen gestartet werden. Dann könnte vor Weihnachten die Tagespflege beginnen
Daher hatte der Stadtseniorenrat zu einer Informationsveranstaltung ins Altenzentrum eingeladen Nach seiner Begrüßung stellte der Geschäftsführer des Hauses Herr Alexander Schöck die Renovierungen im Erdgeschoß vor. Das Café kann jetzt auch für private Feiern für bis zu 150 Personen genutzt werden. Eine Kaffeeterrasse soll nach Westen ans Café angebaut werden, gegen die Straße durch Zaun und Bepflanzung geschützt. .
Frau Anja Briem, Diplom- Sozialpädagogin, ist für die Aufnahmen im Heim zuständig. Sie berichtete, daß es 154 Plätze für Dauer- und Kurzzeitpflege in Einzel- und Doppelzimmer gibt. Je nach Zimmergröße können die Bewohner ein paar eigene Möbelstücke mitbringen; z.B. einen Sessel oder eine kleine Kommode. Jedes Zimmer hat einen Fernseh- und Telefonanschluss. Durch eine Ummeldung beim Telefonanbieter kann die bisherige Nummer beibehalten werden.
Anschließend erläuterte Frau Briem die Angebote des Hauses, die für alle Bewohner offen stehen. Das Altenzentrum St. Elisabeth bietet den Bewohner ein abwechslungsreiches Programm. en alle kirchlichen und jahreszeitlichen Feste werden gefeiert, Bewohnergeburtstagsfeier, Candle-light-Dinner. Männerstammtisch, Gottesdienste beider Konfessionen, Gymnastik auf den Wohngruppen werden offeriert. Beim Basteln entstanden werden auch Ideen der Heimbewohner aufgegriffen, so entstanden kürzlich schöne Papierblumen auf Anregung einer älteren Dame. Der neu gegründete Heimchor trifft sich in zweiwöchigem Abstand. Das erste Konzert ist schon dieses Jahr im Mai geplant.
.Bei der Tour de Ländle ist im Sommer ist eine Planwagenfahrt in die Umgebung Eislingens vorgesehen. Bei der Stadtrundfahrt des SSR im Mai werden dieses Jahr auch einige Bewohner aus St. Elisabeth dabei sein.
Aufschlußreiche Erläuterungen gab es über den Wäscheservice, der im Heimpreis Inbegriffen ist..
Herr Janus Jakus, Diplom-Sozialarbeiter, leitet die IAV-Stelle. Als Soziallotse sprach Herr Jakus zuerst über die Kosten und Finanzierung von Pflegeplätzen.
Danach informierte er über die Kurzzeitpflege. Bis zu 4 Wochen im Jahr ist diese in St. Elisabeth möglich. Wenn eine Pflegestufe vorhanden ist, kommt von der Pflegeversicherung ein täglicher Zuschuß ab 50 €. Daneben gibt noch es die Verhinderungspflege für weitere 28 Tage, wenn z. B. der pflegende Angehörige zur Kur oder ins Krankenhaus muß,
Ausführlich stellte Herr Jakus die geplante Tagespflege vor. Diese gibt es bereits in Ebersbach und Donzdorf. Der Teilnehmer verbringt die Nacht im eigenen Bett, den Tag in St. Elisabeth. Geboten werden von Montag bis Freitag alle Mahlzeiten vom Frühstück bis zum Nachmittagskaffee, dazu ein Abhol- und Heimbringservice. Neben der Betreuung werden beispielsweise Basteln, Gymnastik, Singen, kleine Spaziergänge für die mobileren Teilnehmer angeboten. Der Tagespreis steht noch nicht fest. Wer eine Pflegestufe hat, bekommt einen Zuschuß aus der Pflegekasse. Für den Fahrdienst wird ein kleiner Zuschlag erhoben.
In der Diskussion wurde nach dem Pflegeänderungsgesetz gefragt. Vor allem für Demenzkranke hofft der Soziallotse auf Verbesserungen. Maßnahmen gegen das Weglaufen interessierte das Publikum. Gegen das Weglaufen gibt es auf richterliche Anordnung ein Spezialarmband, war eine Antwort.
Für die Ausführungen von Frau Briem und Herrn Jakus bedankten sich die Zuhörer mit großem Beifall.
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SSR Stadtseniorenrat -
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