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ACE: Mit dem Regio-Ticket nach Stuttgart oder Ulm
Für 10 Euro von Eislingen nach Stuttgart oder Ulm - 6,20 Euro sparen
07.12.2008 - Harald Kraus
Der ACE Auto Club Europa, Kreisgruppe Göppingen, empfiehlt im Vorweihnachtsverkehr die günstigen Angebote der Bahn zu nutzen und auf Autofahrten in die Zentren zu verzichten. „Wer in diesen Tagen zum Einkaufen nach Stuttgart oder Ulm fahren will, sollte sein Auto in der Garage lassen und stattdessen das besonders preisgünstige Regio-Ticket der Bahn nutzen“, sagte der ACE-Kreisvorsitzende Harald Kraus. Für zehn Euro (statt dem regulären Fahrpreis von 16,20 Euro) biete die Bahn eine attraktive Alternative zum Individualverkehr an.
Das „Regio-Ticket Baden-Württemberg“ ermöglicht zwischen 9 Uhr und 3 Uhr des Folgetags eine Hin- und Rückfahrt bis zu 50 Kilometer entfernten Zielen zum Schnäppchenpreis, so der ACE. Das Ticket gilt auch an Samstagen und Sonn- und Feiertagen, allerdings nur nach 9 Uhr Abfahrtszeit. Der Abgangsbahnhof muss in Baden-Württemberg und der Zielbahnhof darf nicht weiter als 50 km entfernt liegen, erläutert Harald Kraus die Bedingungen der Bahn für den Sonderpreis. „Leider wird dieses Sonderticket nicht offensiv von der Bahn beworben, sodass zahlreiche Autofahrer von der preiswerten Alternative gar nichts wissen“, kritisiert der ACE-Kreis-vorsitzende.
„Wer zum Beispiel zum Einkaufen von Eislingen aus nach Stuttgart oder Ulm fahren will, kann auf diese Weise pro Person 6,20 Euro sparen, Kinder bis 5 Jahre dürfen umsonst mitfahren“, fügte Kraus hinzu. Das Handling für die am Automaten auf den Bahnsteigen zu lösenden Karten ist nach ACE-Angaben allerdings erklärungsbedürftig. Kraus erläutert, dass zunächst die Code-Nr einzugeben ist, z. B. 1200 für Stuttgart, danach müsse die Taste „Regio-Ticket Baden-Württemberg“ gedrückt werden. Nun erscheine im Display der ermäßigte Preis. Sollte der gewünschte Zielort über 50 Kilometer entfernt liegen, werde dies im Display angezeigt, dann könne nur eine reguläre Fahrkarte gelöst werden.
Das Regio-Ticket gilt nicht in Stadtbahnen, Bussen oder U-Bahnen der Verkehrsverbünde und auch nicht für Fahrten innerhalb derselben. „Das Angebot ist aber für das Filstal wegen seiner günstigen Lage zu Stuttgart und Ulm besonders attraktiv“, betont Kraus. Wer die in der Regel in den Großstädten anfallenden Parkgebühren dagegen rechnet, macht mit dem Regio-Ticket ein richtiges Schnäppchen“, lautet sein Resümee. Außerdem sei dies ein vernünftiger Beitrag, in der Vorweihnachtszeit verstopfte Innenstädte zu vermeiden und zu verringerten Emissionen beizutragen.
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