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Betreutes Wohnen in Eislingen – Ein Informationsnachmittag
Bericht zum Seniorennachmittag der Christuskirche
15.5.2009 - Diakon Hilsenbeck/ Barbara Nürk
Nicht nur Seniorinnen und Senioren sondern auch interessierte Mitglieder des Diakonie- und Krankenpflegevereins der Christuskirche in Eislingen waren sind zu diesem Informationsnachmittag ins Gemeindehaus an der Salacher Straße gekommen.
In seiner Besinnung verdeutlichte Diakon Hilsenbeck am Jesuswort ‚Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben’ die Bedeutung des Pflegens und Betreuens und der Halt gebenden Wurzeln (biologisch, geistig und geistlich).
Als ReferentInnen kamen Anja Briem (Sozialdienst), Frau Adelinde Oesterle (Ökumenische Sozialstation), Alexander Schöck (Geschäftsführer des Altenzentrums St. Elisabeth) und Herr Lang (Schatzmeister) ins Gemeindehaus, die ihren Vortrag mit Bildern auflockerten, die gut sichtbar auf die große Leinwand projiziert wurden.
Frau Oesterle berichtete über ihre Zuständigkeiten in der Ökumenischen Sozialstation: Abrechnung von der Sozialstation wie z.B. der vom Arzt verordnete Behandlungspflege, wie Spritzen, Verbände, Sondenversorgung usw., sowie Pflegeleistungen gemäß der individuellen Pflegestufe). Weiter sprach sie über die Nachbarschaftshilfe, die bei hauswirtschaftlichen Dingen unterstützt. Diese kostet für Selbstzahler 11 € pro Stunde - Mitglieder der Krankenpflegevereine erhalten hierauf einen Preisnachlass von 25%. Auch wies die Referentin auf weitere Angebote hin wie das Mittagsmenu und die kostenlose Beratung durch Herrn Jakus von der IAV-Stelle, dessen Stelle auch durch die Krankenpflegevereine mitgetragen wird. Interessantes erzählte Frau Oesterle erläuterte den Anwesenden Hintergründe zum Hausnotruf, dessen Zentrale in Freiburg ist und der nach den Wünschen des Seniors oder der Seniorin Angehörige, die Sozialstation oder der Rettungsdienst verständigt. Den Mitarbeitern der Leitzentrale bescheinigte sie gute Sachkenntnisse.
Neues gibt es seit letzten Sommer bei der Betreuung altersverwirrter und demenzerkrankter Menschen. Auf Antrag können bei der Pflegekasse hier auch ohne Pflegestufe Betreuungskosten in Höhe von 100 bis 200 € monatlich erstattet werden. Dabei wird eine Stunde Betreuung zur Entlastung des pflegenden Angehörigen mit 19 € angesetzt.
Breit gefächert ist auch das Aufgabengebiet von Frau Anja Briem vom Sozialdienst: Hierzu gehören die Heimaufnahme, Organisation von Veranstaltungen im Altenzentrum St. Elisabeth, sowie für die soziale Betreuung in der betreuten Wohnanlage Talstraße. Geschäftsführer Alexander Schöck unterstrich die Bedeutung des Tages- und Wochenprogramms mit Gedächtnistraining, Gymnastik, Gottesdiensten u .a. (Bild Nr. 7)
Ausführlich informierte Frau Briem über das Betreuungskonzept des Kranken und Wohlfahrtpflegevereins St. Markus in der neu geplanten Betreuten Wohnanlage in der Öschstraße. Zum sog. Grundservice gehören Serviceleistungen wie der Hausnotruf (bei integriertem Bewegungsmelder wird ein Alarm ausgelösten, wenn sich innerhalb von 12 oder 24 Stunden in der betreuten Wohnung nichts rührt), Beratungssprechstunde, Informationsveranstaltungen oder Feste im Altenzentrum, Haustechnischer Service (hierzu gehört z.B. das Schneeräumen). Zum zusätzlich wählbaren Wahlservice gehören Betreuungs- und Pflegeleistungen, wie sie von Frau Österle schon erläutert wurden.
Zum Thema Betreutes Wohnen in Eislingen erfuhren die Anwesenden, dass zwei neue Wohnanlagen in der Stadt entstehen sollen: an der Stuttgarter Strasse in Eislingen-Süd durch die Fa. Elka und in der Öschstraße durch den Katholischen Kranken- und Wohlfahrtspflegeverein St. Markus. Herr Lang, ehrenamtlicher Kassierer des Vereins und für Vermarktung und Verkauf zuständig, zeigte anhand von verschiedenen Plänen die insgesamt 17 Wohnungen, die einem dreigeschossigen Gebäude entstehen sollen. Die 2- und 3- Zimmerwohnungen können als Selbstnutzer oder als Kapitalahnalge gekauft werden, der Kaufpreis wird bei ca. 2500 € pro Quadratmeter liegen. Dabei könne er schon jetzt ein reges Interesse feststellen. Gerne beantwortete er die Fragen der gespannt lauschenden Zuhörer.
Unter großem Beifall überreichten Annemarie Schmid als Rechnerin des Diakonie- und Krankenpflegevereins und Diakon Hilsenbeck kleine Dankesgaben an das Informationsteam aus Altenzentrum St. Elisabeth und Ökumenischer Sozialstation.
Statt eines Seniorennachmittags im Gemeindehaus gibt es am 18.Juni einen Halbtagesausflug mit der Lutherkirche nach Bad Wimpfen inkl. Stadtführung. Interessierte können sich bei Diakon Hilsenbeck (Tel. 98 68 89) oder im Pfarramt der Lutherkirche (Tel. 81 51 31) anmelden. Abfahrt ist um 12.20 ab Parkplatz Christuskirche bzw. 12.30 Uhr ab Lutherkirche, um ca. 21.00 Uhr werden die Mitfahrenden wieder zurück in Eislingen sein. Die Kosten liegen bei 16 € pro Person für Fahrt und Stadtführung. Es sind noch Plätze vorhanden.
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 |  |  Geschäftsführer Alexander Schöck |  Annemarie Schmid als Rechnerin des Diakonie- und Krankenpflegevereins und Diakon Hilsenbeck | |
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Ev.KirchenGemeinde Eislingen Ottenbach -
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