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TSG Eislingen Volleyball

Damen 1 - Landesliga

18.1.2011 - TSG 1873 Eislingen e. V. Swen Schuppler

 

Nach einer sensationellen Aufholjagd holen sich die Eislinger Damen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga.

Gegen den TSV Weikersheim musste man sich in der Hinrunde nach hartem Kampf mit 14:16 im Tiebreak geschlagen geben. Diese Scharte wollten die TSG-Mädels zu im ersten Rückrundenspiel auswetzen. Doch die Gäste erwiesen sich zu Beginn der Begegnung als Spielverderber. Mit gefährlichen Aufschlägen ließen sie keinen optimalen Spielaufbau zu, was wenig Druck im Eislinger Angriffsspiel zur Folge hatte. Insbesondere über die Diagonalposition konnte nur selten gespielt werden. Die wenigen Gelegenheiten, die sich Nadine Klebon boten, verwandelte diese souverän. Zwar gelang es den Filstälerinnen um die starke Mannschaftsführerin Nadina König immer wieder, sich heranzukämpfen, prompt folgten jedoch Annahmefehler. Weikersheim holte sich folgerichtig den ersten Satz mit 25:18. Anja Lörcher kam nun für Stefanie Biadatz aufs Feld. Doch auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich nicht viel. Sobald ein geordneter Spielaufbau gelang, war man ebenbürtig. Zumindest der Block begann bei den Gegnerinnen Wirkung zu zeigen. Nadine Klebon und Claudia Geiger konnten nun mehrfach die überragende Außenangreiferin der Gäste abblocken oder zu Fehlern zwingen. Dies war allerdings zu wenig, um den TSV in richtige Bedrängnis zu bringen. Mit 25:16 ging auch dieser Satz an Weikersheim. Die TSG brachte mit Lena Brech eine Verstärkung für die Defensive und Stefanie Biadatz rückte für Nadine Klebon auf die Diagonalposition. Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, ehe eine Aufschlagserie der Gäste für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte. Der Blick auf die Anzeigetafel verhieß beim Stand von 9:20 nichts Gutes. Es drohte eine 0:3-Niederlage in weniger als einer Stunde Spielzeit. Unter der Anfeuerung des zahlreichen Publikums holte die TSG mit Nadina König am Aufschlag jedoch Punkt um Punkt auf. Die Fans rieben sich verwundert die Augen, als es kurze Zeit später 20:20 stand. Die wenigen Gegenangriffe, die der TSV starten konnte, entschärfte die Abwehr um die umsichtige Libera Daniela Hauptfeld und Lena Brech oder der gut postierte Block. Lediglich einen einzigen Punkt gestattete die TSG den Gegnerinnen und verkürzte durch ein 25:21 auf 1:2 in Sätzen. Die Spielerinnen hatten nun Blut geleckt und boten den begeistert mitgehenden Zuschauern tollen Volleyballsport. Der vierte Durchgang begann mit leichten Vorteilen für die Filstälerinnen. Anja Lörcher und Stefanie Biadatz steigerten sich im Block immer mehr. Zuspielerin Dragana Petrovic verteilte die Bälle sehr geschickt und streute zudem Stellertricks ein, um ihre Angreiferinnen zu entlasten. Weikersheim hatte sich jedoch schnell von dem Schock erholt und hielt energisch dagegen. Als die TSG kurzzeitig wackelte, verstärkte Michaela Stübler für Lena Brech den Angriff. Mit zwei energischen Longlineschlägen brachte sie ihr Team wieder auf die Siegerstraße in diesem Satz. Mit 25:19 erzwang Eislingen den Tiebreak. Mit viel Kampfgeist und einer überragenden Claudia Geiger holten sich die Gastgeberinnen den Entscheidungssatz mit 15:10 und drehten somit ein eigentlich verlorenes Spiel. Sehr erfreulich war, dass in den zuletzt schwachen Elementen Block und Aufschlag an diesem Spieltag die Eislinger Stärken lagen. Nun gilt es, die Miniserie von zwei Siegen in Folge weiter auszubauen.

Für die TSG spielten: Stefanie Biadatz, Lena Brech, Claudia Geiger, Daniela Hauptfeld, Nadine Klebon, Nadina König, Anja Lörcher, Dragana Petrovic, Michaela Stübler



16.01.2011 (SWS)

Herren 1 – Landesliga

Zum Rückrundenauftakt erwartete die Eislinger Landesligavolleyballer eine schwere Aufgabe beim VfL Sindelfingen. Von der Papierform her deutete Vieles auf eine klare Angelegenheit für den Tabellenzweiten hin. Die Daimlerstädter haben erst eine Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen müssen. Doch wie im Hinspiel entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der die TSG am Ende mit 1:3 den Kürzeren zog.
Der kleine Kader der Filstäler bereitet Spielertrainer Thomas Siebel weiterhin Kopfzerbrechen. Da man lediglich mit sieben Mann angereist war, wechselte Stammlibero Tim Schneider zum ersten Mal in dieser Spielzeit auf die Außenangreiferposition. Die Maßnahme, ohne Libero anzutreten, wirkte sich aber nicht negativ auf das Aufbau- und Angriffsspiel aus. Bis zum 17:18 im ersten Abschnitt agierte die TSG ebenbürtig. Beide Mannschaften hatten noch sichtlich Probleme, nach der langen Pause, ihren Spielrhythmus zu finden.
Ein Zwischenspurt mit tatkräftiger Eislinger Hilfe ermöglichte Sindelfingen den Gewinn des ersten Abschnittes.
Wie bereits in der Hinrundenbegegnung drehte die TSG erst im zweiten Satz auf. Eine Aufschlagserie sorgte für eine beruhigende 16:8-Führung, die auch nicht mehr hergegeben wurde.
Ähnliches Bild im dritten Satz. Die TSG wandelte ein 8:10 in eine 17:10 - Führung um und wähnte sich bereits auf der Siegerstraße. Zu früh gefreut, denn die Sindelfinger hatten beim 19:19 bereits den Anschluss wieder hergestellt, präsentierten sich nun in der entscheidenden Phase wacher und ließen sich den Satzgewinn durch den psychologischen Vorteil der geglückten Aufholjagd nicht mehr nehmen.
Der vierte Satz drohte zu einem Sindelfinger Schaulaufen zu werden. Die Eislinger haderten mit den Lichtverhältnissen in der Halle und gerieten prompt mit 0:5 ins Hintertreffen. Beim 19:18 für Sindelfingen keimte noch einmal Hoffnung auf, sich eventuell noch in den Tiebreak retten zu können. Doch auch in diesem Satz hatten die Daimlerstädter die bessere Antwort parat und verwandelten ihren dritten Matchball zum 25:23.
Diese Niederlage stellt sicherlich keinen Beinbruch dar. Die Sindelfinger waren sehr gut auf das bevorzugte Eislinger Spiel über die Mitte eingestellt und ließen sich auch in kritischen Spielsituationen nicht aus der Ruhe bringen.
Für die TSG gilt es nun gegen die direkten Mitkonkurrenten zu punkten. Die nächste Gelegenheit hierfür bietet sich bereits diesen Sonntag. Gegen den PSV Reutlingen steht man aber bereits enorm unter Druck. Spielbeginn ist wie gewohnt 15.30h in der Öschhalle 2.

Es spielten: Rene Huck, Thomas Siebel, Tim Schneider, Marius Hetmank, Swen Schuppler, Markus Eichert und Cedric Maichl


15.01.2011 (JR)

Herren 2 – Bezirksliga

Herren noch im Winterschlaf

Nach der spannenden und erfolgreichen Hinrunde traten die Mannen von Philipp Calles ihre erste Aufgabe im neuen Jahr beim ASV Botnang an.
Doch leider erwischte die TSG einen schlechten Start und lag schon zu Beginn schnell mit 4:0 zurück. Zwar stabilisierte sich das Spiel immer mehr, doch die Filstäler liefen trotzdem bis zum 21:21 immer einem Rückstand hinterher. Mit einer kurzzeitigen Energieleistung und einer Aufmerksamkeit, die sonst an diesem Tag so oft vermisst wurde, wehrte die TSG einen Satzball ab und sicherte sich den Satz noch mit 26:24.
Im zweiten Satz verloren die Eislinger von Beginn an völlig den Faden und gaben den Satz sang und klanglos mit 14:25 ab. Nachdem Philipp Calles die Mannschaft nun auf einigen Positionen veränderte, hoffte die zweite Herrenmannschaft an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen zu können und wieder das gewohnte Niveau zu zeigen. Dies sollte aber an diesem Tag nicht gelingen. Aus guten Aufschlägen der Botnanger resultierten viele Annahmefehler und auch der Angriff konnte kaum überzeugen. Die Spielabschnitte drei und vier sicherte sich der ASV souverän mit 23:25 und 19:25.

Es spielten: Jens Kreißig, Anton Huber, Steffen Schmid, Manfred Gottwald, Julian Roos, Mark Morbach, Johann Kristmann, Philipp Calles


16.01.2011 (SN)

Damen 2 – A-Klasse

Zum Rückrundenauftakt reiste die zweite Damenmannschaft nach Bad Cannstatt und da das Hinspiel in der heimischen Öschhalle mit 3:0 gewonnen wurde, ging man davon aus, dass gegen diese Mannschaft auch in der Rückrunde wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen wären.
Der erste Satz begann auch vielversprechend. Nach kurzzeitigem Rückstand konnte man sich durch eine Aufschlagserie absetzten. Leider war diese Führung nicht von langer Dauer und so lief man wieder einem Rückstand hinterher. Obwohl sich die Eislingerinnen in der Endphase des Satzes nochmals zurück ins Spiel kämpften, mussten sie sich letztlich mit 22:25 geschlagen geben.
Der zweite Satz ging dann leider mal wieder komplett an den Eislinger Mädels vorbei. Sie spielten ohne jegliches Selbstvertrauen und jeder hoffte, den Ball nicht zu bekommen und somit auch keinen Fehler zu machen. Hinzu kamen noch deutliche Abstimmungsprobleme und dementsprechend deutlich viel auch das Ergebnis mit 25:10 für die Gastgeberinnen des TV Cannstatt aus.
Wie schon in vielen Spielen der Hinrunde wurde der dritte Satz also zu einem „alles oder nichts“ –Satz. Wenn man dieses Spiel noch gewinnen wollte, musste man die eigenen Fehler deutlich reduzieren und endlich beginnen, selbstbewusster und vor allem druckvoller zu spielen. Leider gelang es auch in diesem Satz den Eislinger Mädels über weite Strecken nicht, das zu zeigen, was in ihnen steckt. Schließlich ging auch dieser Satz deutlich an die Gastgeberinnen.
In der Tabelle rangiert man gerade auf den Abstiegsrängen bzw. dem Relegationsplatz und muss deshalb in zwei Wochen beim direkten Verfolger Kirchheim die nächste Gelegenheit, wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, unbedingt wahrnehmen.

Für die TSG spielten: Ina Hetmank, Sarah Kanaske, Christine Klein, Daniela Müller, Sarah Neckernuß, Catharina Schiffel und Nicola Werdon


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