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Schlosstheater strahlt in neuem und alten Glanz
Premiere mit 'Das Herz von Jenin' vom Marcus Vetter und Leon Geller
09.4.2011 - Thomas Dinges Text und Bild, Peter Ritz Text
Auf der Website von Thomas Dinges gefunden:
Schlosstheater Eislingen reopened
Yesterday, the Schlosstheater in Eislingen/Fils celebrated it’s reopening after weeks of hard work! We screened the film “The Heart of Jenin”. It was a great evening and I want to say “Thank you” to all visitors. Thanks to all workers, who essentially helped during the last weeks to bring the cinema back to life!
Publiziert am 9. April 2011 von dingto
Nach einer langen Kinopause startete am Freitagabend der erste Film im wiederbelebten Schlosstheater, dem alten Traditionskino am Schlossplatz. Das Team aus Schülern, Lehrlingen und ein paar Älteren hat es tatsächlich geschafft, in nur wenigen Wochen die Technik wieder und neu herzustellen, das Dach zu dichten, neue Farbe außen und vor allem innen aufzubringen und das alles in einem sehr 'dynamischen' Vorgehen, Idee eingebracht und schon verwirklicht, nicht immer so, wie es der Bauhofmaler vorgesehen hatte, aber im Ergebnis sehenswert. Allerdings war am Freitag um 15 Uhr noch nicht klar, ob das Kino um 18 Uhr von Zuschauern betreten werden könnte, denn die Nacharbeit bis 3 Uhr am selben Tag hatte Spuren hinterlassen, Farbe überall und vielerlei Werkzeuge, Bretter, Bodenbeläge, keine Notbeleuchtung und so weiter. Doch pünktlich um 1( Uhr kamen die ersten Besucher und konnte die Treppe begehen und den neu erstrahlten Saal mit 199 bequemen Sesseln bewundern. Zwischen 50 und 200 Besucher hatte Peter Ritz für die Premiere erwartet, die kleine Zahl wurde dann ein wenig übertroffen.
DAs Herz von Jenin
Der Film beeindruckte durch die intensiven Charaktere, ganz vorne Ismael Khatib, der sich zusammen mit seiner Frau und dem Mufti von Jenin entschieden hat, seinen Sohn Ahmed als Organspender für sechs israelische Kinder freizugeben, nachdem Ahmed mit einer Spielzeugwaffe in der Hand von israelischem Militär erschossen worden war. Die Vielfalt der dankbaren Menschen, deren Kinder damit das volle Leben geschenkt wurde, wird in dem Film in langen Einstellungen gezeigt, eine Vielfalt an Menschen, an kulturellen und religiösen Ansätzen. Ismael Khatib hat mit einem Verwandten alle besucht, auch die sehr in sich beschränkte orthodox jüdische Familie in Jerusalem, aber auch Beduinen, Drusen, die Vielfalt der Ethnien in Israel.
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 Das Foyer füllt sich
 Die ersten Besucher treten ein |  Marcus Becker stellt die Initiative vor, hier ein Sponsor |  Am Popcornautomaten Jakob Güth |  die Gäste gehen |  Umsatz an der Bar, ägyptische Besucher |  Gespräche |  Ismael Khatib aus Jenin |
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