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Blutspende: Dank an die Helden des Alltags

28 Blutspender wurden für insgesamt 660 Blutspenden geehrt

19.12.2016 - Stadt Eislingen PSE (Pressestelle)

 

Als mit einen der schönsten Termine im Jahreskalender bezeichnete Oberbürgermeister Klaus Heininger die Blutspenderehrung in der Stadthalle. Für ihre beispielhafte Hilfsbereitschaft und Hilfe von Mensch zu Mensch wurden 28 Eislinger Mehrfachspender mit der Blutspender-Ehrennadel für 10-, 25-, 50-, 75- und 125-fache Blutspenden persönlich ausgezeichnet.

Blutspender sind besondere Menschen, denn eines ist sicher:
Wer lässt sich schon gerne freiwillig, regelmäßig und ohne Vorbehalte oder Vorurteile für völlig fremde Menschen pieksen? Spitzenreiter in diesem besonderen Engagement war beim Ehrungsabend in der Stadthalle zweifellos Jan Filarowski. Für 125 Blutspenden bedankte sich Oberbürgermeister Klaus Heininger mit einem Geschenkkorb und Theaterkarten zu einer Veranstaltung aus dem städtischen Kulturkalender
herzlich für diese außergewöhnlich hohe Spendenbereitschaft. Auf Nachfrage begründet der Eislinger den Grund für sein Engagement dennoch sehr bescheiden:
„Das ist für mich seit meinem 18. Lebensjahr selbstverständlich.“ Trotz seiner Arbeit im 2-Schicht-Betrieb gelingt es ihm doch immer wieder, einen Blutspendetermin im Landkreis wahrzunehmen, der sich mit seiner Arbeitszeit vereinbaren lässt. „Mit den Jahren habe ich fast in jeder Kreisgemeinde schon gespendet. Dafür fahre ich auch gerne mal ein paar Kilometer weiter“, sagt Filarowski. Die ungewöhnliche Blutspenderbilanz mit 4 bis 6 Spenden im Jahr wurde nur während seiner zweijährigen Militärzeit in Polen unterbrochen. Dieses stille Engagement im Hintergrund steht sicherlich für alle Blutspender. „Sie sind es, die im Verborgenen und ohne großes Aufsehen, Hilfe von Mensch zu Mensch leisten. Eine Geste und ein Verhalten, das nicht mit Geld aufgewogen werden kann“, brachte es OB Heininger in seiner Begrüßungsrede auf den Punkt und bekräftigte, dabei wie wichtig dieses oft lebensrettende Engagement für die Gesellschaft sei. Täglich würden in Deutschland 15.000 Blutspenden benötigt, für die es in unserer hoch technisierten und fortschrittlichen Welt immer noch keinen echten Ersatz geben würde. Somit seien Blutspender in gewisser Weise die guten Engel für viele Unfallopfer und Operationspatienten und auch echte Idealisten und Vorbilder. Diesen Aspekt kann der 75-fache Blutspender Franz-Jürgen Pribil aus eigenem Erleben bestätigen. Anstoß für seine Erstspende war die Krebserkrankung seiner Mutter, die über den gesamten Krankheitsverlauf hinweg 8 Liter Blut benötigt hat. „Mit meiner Spendenbereitschaft wollte ich dem DRK dieses Blut wieder zurückgeben“, erklärt der 48-jährige Eislinger. Sein Ziel waren 16 Spenden aus denen jetzt 75 Spenden geworden seien. Überzeugt von der guten Sache und dem Wissen, wie wichtig dieses Spenderblut für jeden selbst werden kann, hat er sich mittlerweile eine andere Rechnung aufgegeben: „ Wenn ich gesund bleibe und jedes Jahr 6 mal Spenden kann, mach ich die Zahl 200 voll.“

Für weitere beachtliche 50 Blutspenden wurden Roland Kröner und Roland Stohrer ausgezeichnet.
8 mal konnte die Blutspenderehrennadel mit eingravierter Spendenzahl 25 an Renate Deg, Simon Kottmann, Sabine Kress, Walter Martini, Doris Ruoss , Lothar Schröder, Heike Schwegler und Herbert Thoma verliehen werden. 16 Mehrfachspender durften sich über die Ehrungsstufe für 10 Blutspenden freuen. Steffen Arlt, Diana Bayram, Michael Brack, Michaela Brewka, Thomas Briehl, Manuela Eichert, Dorit Gottwald, Simone Hans, Benjamin Heidrich, Elke Höfle, Bernd Martin, Melanie Pilich, Artur Skori, Aysenur Tunc, Rainer Wolinsky und Margret Ziegler-Briehl erhielten dafür die Blutspender-Ehrennadel in Gold.

Mit einem Filmbeitrag zur Verwendung der Spenderblutes und der Demonstration einer Reanimation an einer mitgebrachten Puppe gestalteten der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Thomas Ruckh und Bereitschaftsleiter Rüdiger Trautmann das Rahmenprogramm des Abends. Thomas Ruckh verwies dabei auf die Tatsache, dass es leider bei weitem immer noch nicht ausreicht, den Bedarf an Blut zu decken. Insgesamt spenden derzeit nur 3% der Bevölkerung. Um die Versorgung mit Blutpräparaten langfristig auf sichere Beine zu stellen, müssten aber ca. 6% der Bevölkerung regelmäßig Dauerspender sein. Trotzdem freute es den Vertreter des Eislinger Ortsvereins, dass in Eislingen dennoch eine vergleichsweise hohe Zahl bei den örtlichen Blutspendeaktionen in der Stadthalle geleistet wurden: „Mit 1.342 Blutspenden haben wir dieses Jahr unseren Beitrag in Eislingen geleistet“, unterstrich er das gute Ergebnis und bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei OB Klaus Heininger für das hervorragende partnerschaftliche Verhältnis zur Stadt.
Gleichzeitig lag ihm aber noch ein besonderes Anliegen am Herz: „Wir suchen immer wieder dringend nach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bei der Registrierung, Verpflegung und Betreuung der Spender bei Blutspendeaktionen mithelfen.“ Dazu seien keinerlei medizinische Vorkenntnisse erforderlich, machte er Mut und Lust auf das Ehrenamt, das gerne auch sporadisch angenommen werden könne. Kontakt: Thomas Ruckh (E-Mail: thomas.ruckh@drk-kab.de) und Rüdiger Trautmann (E-Mail: trautman@drk-eislingen.de)


 

 

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Für die langjährige und außergewöhnliche Spendenbereitschaft bedankte sich Oberbürgermeister Klaus Heininger (li.)bei Jan Filarowski (re.) für 125 Blutspenden


Das Angebot von DRK-Bereitschaftsleiter Rüdiger Trautmann (li.), unter Anleitung eine Wiederbelebungsmaßnahme zu testen, wurde gerne angenommen.

Insgesamt 28 Blutspenderinnen und Blutspender wurden für ihre Spendenbereitschaft mit der Blutspender-Ehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes ausgezeichnet

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