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Über „Muttersprachlichen Unterricht“ informiert
Eislinger „Forum für Integration“ tagte
24.7.2014 - PSE(Pressestelle der Stadt Eislingen)
Über die Bedeutung des muttersprachlichen Zusatzunterrichts für ausländische Kinder durch die Generalkonsulate wurde in der jüngsten Sitzung des Eislinger Forums für Integration informiert. Weitere Themen der Sitzung betrafen die geplanten „Wochen der Vielfalt“ im Herbst 2014, die Änderung des Bestattungsrechtes und ein aktueller Bericht über die Unterbringung von Asylbewerbern in Eislingen.
Zur Förderung der Schülerinnen und Schüler in der Herkunftssprache kann das jeweilige Generalkonsulat Unterrichtskurse in eigener Verantwortung durchführen. Dieser sogenannte „Muttersprachliche Unterricht“ hat in Baden-Württemberg und auch in Eislingen eine lange Tradition. Lehrkräfte der jeweiligen Konsulate bieten in der Regel bis zu fünf Wochenstunden diesen Unterricht an; in der Regel stellen die Kommunen als Schulträger die entsprechenden Räume kostenlos zur Verfügung.
In der Sitzung erläuterten Jelena Prugovic und Josip Luša dieses Angebot, für das sie sich als Lehrkraft bzw. als Koordinator auf Landesebene für das kroatische Konsulat verantwortlich zeichnen. „28 Lehrkräfte bieten an 99 Unterrichtsorten für 2.000 Schüler im Land dieses Angebot an“, so Jelena Prugovic. In Eislingen besuchen derzeit zehn kroatische Schüler den Unterricht, in dem zum Beispiel traditionelle Feste, Bräuche, die Geschichte des Landes und die Muttersprache im Mittelpunkt stehen. Bürgermeister Herbert Fitterling bedankte sich für das Engagement der ausländischen Konsulate, „weil das sichere Beherrschen der eigenen Muttersprache eine wichtige Grundlage ist, um dann auch Deutsch als Fremdsprache gut erlernen zu können“. Sachkundige Vertreter im Forum, wie Margit Zimmermann als Leiterin des Kindergartens Piccolino oder Vertreter ausländischer Nationalitäten bekräftigten diese Einschätzung. Der kroatische muttersprachliche Unterricht wird ab dem kommenden Schuljahr in der Pestalozzischule durchgeführt. Daneben gibt es in Eislingen noch Angebote des italienischen und türkischen Konsulates für Schüler und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren.
Erstmals führt die Stadt Eislingen im Herbst mit verschiedenen Kooperationspartnern eine Veranstaltungsreihe für ausländische und deutsche Mitbürger unter dem Motto „Wochen der Vielfalt“ durch. Kindergärten, Schulen, kulturelle Einrichtungen, die Kirchen und die Agentur für Arbeit werden vom 17. Oktober bis 19. November 2014 unterschiedlichste Angebote machen, mit denen gleichermaßen Menschen mit ausländischen Wurzeln und Einheimische angesprochen werden sollen. Die Eröffnung ist am 18. Oktober 2014 in der Stadthalle geplant, den Abschluss bildet ein Konzert in der Christuskirche zu diesem Motto, das vom Erich Kästner Gymnasium organisiert wird.
Ein weiteres Thema über das die Mitglieder des Forums für Integration durch den Integrationsbeauftragten Bernd Letzel und BM Herbert Fitterling informiert wurden, war das vom baden-württembergischen Landtag geänderte Bestattungsgesetz. Danach sind im Land künftig auch Begräbnisse nach den Riten Andersgläubiger möglich. Insbesondere die Aufhebung der Sargpflicht aus religiösen Gründen kommt den rund 600.000 im Land lebenden Muslimen entgegen. Die städtischen Vertreter informierten im Ausschuss, dass die Stadt derzeit mit Kooperationspartnern an einem Vorschlag arbeite, wie diese Änderung des Bestattungsrechtes auch für in Eislingen lebende Muslime sinnvoll umgesetzt werden kann. Ein entsprechender Vorschlag soll nach Möglichkeit im Herbst dem Gemeinderat vorgelegt werden.
Aktuell sind derzeit in Eislingen 29 Asylbewerber untergebracht. Rund die Hälfte davon stammt aus Indien. Die Mitglieder des Forums für Integration wurden darüber informiert, dass derzeit die Bauarbeiten zur Erweiterung der Gemeinschaftsunterkunft laufen und danach dort weitere Flüchtlinge untergebracht werden können. Außerdem wird die Stadt ein Gebäude in der Scheerstraße für diesen Zweck zur Verfügung stellen. Außerordentlich dankbar zeigten sich alle Mitglieder des Forums und der Stadtverwaltung über die Tatsache, dass derzeit 16 ehrenamtliche Paten sich um die Asylbewerber und Flüchtlinge bei der Erledigung von persönlichen Angelegenheiten, bei Behördengängen, bei schulischen und anderen Fragen betreuen. Außerdem bietet derzeit die Volkshochschule für diesen Personenkreis einen Deutschkurs an.
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