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Eislinger, Salacher und Süßener SPD-Räte zu B 466 und Weiterbau der B 10

'Berlinreise hat das Image der CDU als 'Straßenbaupartei' ad absurdum geführt'

15.12.2014 - Peter Ritz

 

B 466 und B 10 bis hinter Gingen, Planung über Geislingen hinaus
Verläßliche Taktfahrpläne bei Bahn und Bussen

Ein klares Bekenntnis zu verlässlichen und dichten Taktfahrplänen bei Zug und Bussen sowie ein dringlicher Appell nach Berlin, die B 466 nach Donzdorf und die B 10 bis hinter Gingen gleichzeitig und zügig zu bauen, gehörten zu den wesentlichen Ergebnissen des jährlichen Treffens der SPD-Gemeinderatsfraktionen des mittleren Filstal und Lautertals, das dieses Jahr im ‚La Stella‘ in Süßen stattfand. Die SPD betont das Gewicht der Raumschaft an Einwohnern und Wirtschaftskraft.

Positive Entwicklungen im Mittleren Filstal

Die drei Kommunen an der Filstalachse, Eislingen, Salach und Süßen, streben derzeit nach innerörtlicher Qualität und nach guter Infrastruktur. Dies wurde bei den Berichten der Fraktionsvorsitzenden deutlich. Udo Rössler sah in Süßen eine insgesamt sehr positive Entwicklung. Die Schlüsselentscheidungen‚Sport- und Kulturhalle‘ sowie ‚Schulentwicklung‘ seien hervorzuheben. Aus Salach berichtete Peter Hofelich, dass mit dem Sportplatzbau, der Generalsanierung der Sporthalle und der Errichtung eines Gesundheits- und Ärztehauses große Infrastrukturinvestitionen anstehen, der rote Faden der nächsten Jahre jedoch die städtebauliche Aufwertung der mittleren Haupt- und der Wilhelmstraße sei. Peter Ritz stellte die Eislinger Vorhaben vor: Der Bau von Rathaus geht voran und das benachbarte Geschäftshaus soll bald folgen, städtebaulich werde mit dem ‚Hirschkreisel‘ der Auftakt für eine ‚Revitalisierung‘ von Eislingen-Süd, besonders um die Lutherkirche herum, geschaffen. In allen Fällen gibt es für die Vorhaben erhebliche Mittel des Landes, welches damit für nachhaltige Investitionen und gute Arbeit einen erheblichen Beitrag leiste.

Öffentlicher Nahverkehr und Entlastung vom KfZ-Durchgangsverkehr

Für die Besinnung auf die innerstädtische Aufenthaltsqualität ist ein guter öffentlicher Nahverkehr und eine Entlastung vom Kfz-Durchgangsverkehr ganz wichtig. Im Gespräch mit den Kreisräten Regine Görne aus Donzdorf sowie Peter Ritz und Peter Hofelich bekräftigten die Fraktionen, dass für sie ein 30 Minuten-Takt auf der Schiene in S-Bahnqualität, sowie ein gut vertakteter Bus-Nahverkehr unabdingbar sind. Regine Görne: „Es ist für den Landkreis verpflichtend, das zu verbessern !“. Den Fraktionen ist wichtig, dass ein S-Bahnverkehr bis Süßen rentierlich ist. „Wir haben hier ein Einzugsgebiet von fast 60.000 Einwohnern und eine erhebliche Wirtschaftskraft“. Neben anderen machte Eberhard Hermann aus Süßen, dass konsequent auch neue Buslinien, wie Schlat-Süßen, für eine Verknüpfung sorgen sollten. Konsequent ist es deshalb, so Gudrun Igel-Mann aus Eislingen, als Landkreis zügig die Vollintegration in den VVS zu vollziehen. Dass die von MdB Färber initiierte Dobrindt-Fahrt nach Berlin offenbar ergebnislos und schlecht vorbereitet war, löste Kopfschütteln aus. Das von der CDU selbst-gepflegte Image als Straßenbaupartei sei gerade am Beispiel der B 10 noch nie stichhaltig gewesen, jetzt aber endgültig vor aller Augen ad absurdum geführt.

Lärmschutz ist Modellprojekt, Land fördert

Die Fraktionen halten es weiterhin für erforderlich, in der Raumschaft auf geeigneten Feldern zusammen zu arbeiten. Süßen, Salach und Eislingen sind schon gemeinsam im vom Land geförderten Modellprojekt zur Lärmeindämmung dabei. Zwischen Donzdorf, Gingen, Süßen und Salach gibt es den Willen für einen Wertstoffhof. Die Filsufergestaltung braucht Zusammenarbeit für Durchgängigkeit. Peter Ritz wies darauf hin, dass die gesetzlich vorgegebene regionale Schulentwicklung endlich zwischen allen Kommunen praktiziert werden sollte .

Flüchtlinge aufnehmen, Einwanderungspolitk gestalten

Wichtig und ein klares Signal in diesen Wochen und Monaten: Die SPD-Fraktionen bekannten sich zur Verantwortung in den Städten und Gemeinden für die Flüchtlinge. Kapazitäten sollen ausreichend zur Verfügung stehen. Man brauche aber darüber hinaus, so Peter Ritz und Udo Rössler, endlich bundes- und europaweit eine stimmige Einwanderungspolitik. Baden-Württemberg und der Landkreis würden von den oft gut ausgebildeten Arbeitskräften profitieren !

 

 

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